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Verbrauchsbasierter Energieausweis gemäß EnEV 2014 (EVA)

Ein Auftragsformular für die neuen Ausweise erhalten Sie auf Anfrage bei Ihrer Service-Stelle. Alle verbrauchsbasierten Energieausweise werden von einem zertifizierten Energieberater auf Plausiliät geprüft. Diese erhalten außerdem eine Registriernummer des Deutschen Institut für Bautechnik (DIBT).

Mit der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2007 wurden Energieausweise nicht nur für Neu- und Umbauten Pflicht, sondern auch für Bestandsgebäude, die vermietet oder verkauft werden. Es gibt entweder bedarfsbasierte Energieausweise (EBA) oder verbrauchsbasierte Energieausweise (EVA). Ein EBA wird auf Basis der energiespezifischen Kennwerte der Bausubstanz, der Isolation und der Gebäudetechnik erstellt. Hierzu wird das Objekt durch einen Fachmann begutachtet, weshalb ein Bedarfsausweis entsprechend höhere Kosten verursacht. Ein EVA wird dagegen auf Basis des angefallenen Energieverbrauchs der letzten drei Jahre unter Berücksichtigung der Leerstandsquote und der örtlichen klimatischen Bedingungen erstellt. Er stützt sich also auf die Erfahrungswerte aus der Vergangenheit, ist dabei allerdings abhängig vom Verbrauchsverhalten der bisherigen Nutzer. Gerne erstellen wir Ihnen einen EVA oder vermitteln Ihnen einen kompetenten Energieberater. Sprechen Sie doch hierzu Ihren Fachberater an.

Zum 01.05.2014 gibt es eine weitere Änderung der Energieeinsparverordnung (EnEV). Die primärenergetischen Anforderungen (Gesamtenergieeffizienz) an neu gebaute Wohn- und Nichtwohngebäude werden mit der neuen EnEV härter. Die Wärmedämmung der Gebäudehülle muss zudem im Schnitt etwa 20 Prozent besser ausgeführt werden. Verkäufer und Vermieter von Immobilien sind künftig verpflichtet, den Energieausweis an Käufer bzw. Mieter zu übergeben. Der Energieausweis muss bereits bei der Besichtigung unaufgefordert den potentiellen Käufern oder Mietern vorgelegt werden. Die Aushangpflicht für Energieausweise wird erweitert und der Bandtacho wird zusätzlich durch Energieeffizienzklassen von A+ bis H ergänzt, wie man sie bereits aus dem Heimelektronik-Bereich kennt. Der rote Bereich beginnt bereits bei 250 kWh/(m²a) statt wie bisher bei 400 kWh/(m²a). Ebenfalls beachtenswert: Heizkessel, die mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen betrieben werden und nach dem 01.01.1985 eingebaut wurden, müssen nach 30 Jahren außer Betrieb genommen werden. Wurden die entsprechenden Heizkessel vor 1985 eingebaut, dürfen diese schon ab 2015 nicht mehr betrieben werden. Ausnahmen gelten für Niedertemperatur- und Brennwertkessel sowie für bestimmte selbstnutzende Ein- und Zweifamilienhausbesitzer. Diese und viele weitere Punkte finden unsere Kunden in unserem Online Portal als Download in der Mediathek in einem speziellen GUT ZU WISSEN Text.