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Legionellenprüfung

Ausgangssituation

Ist meine Liegenschaft betroffen?

Kosten und deren Umlage

Vorgehensweise der Probenahme

Was sind Legionellen?

Legionellen sind natürlich vorkommende Bakterien, die sich überall im Süßwasser bei idealen Bedingungen von Temperaturen zwischen 25°C und 50°C rasant vermehren können, daher auch in Trinkwasserleitungen. Ein erhöhtes Legionellenrisiko findet man besonders bei älteren und schlecht gewarteten oder auch nur zeitweilig genutzten Warmwasserleitungen und -behältern.

Ausgangssituation

Wie bisher soll die Trinkwasserverordnung in erster Linie die Bevölkerung vor verunreinigtem Wasser schützen, insbesondere vor der lebensgefährlichen Legionellose. Am 1. November 2011 ist die Novelle in Kraft getreten. Auf Eigentümer, Unternehmer oder Hausverwalter kommen dabei neue Pflichten hinsichtlich der Anzeige, der Untersuchung und der Information zu. Danach müssen Großanlagen zur Trinkwassererwärmung u.a. in Wohngebäuden alle drei Jahre an vorgegebenen Probenentnahmestellen auf Legionellen untersucht werden und es besteht die Verpflichtung, die Großanlagen zur Trinkwassererwärmung dem Gesundheitsamt anzuzeigen, wenn Grenzwerte überschritten werden. Die Untersuchungen dürfen nur von zugelassenen Laboren durchgeführt werden.
Wer die Pflichten verletzt, kann im schlimmsten Fall den Tatbestand der Straf- und Ordnungswidrigkeit erfüllen oder einen zivilrechtlichen Prozess riskieren. Auch sind die angedrohten Bußgelder von bis zu 50.000 Euro das Risiko nicht wert, sich der Trinkwasserüberprüfung zu entziehen.