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Rauchwarnmelder

Warum Rauchwarnmelder?

Anschaffungs- und Wartungskosten

Welche rechtlichen Grundlagen gibt es?

Eigenschaften der Thermomess Rauchwarnmelder

Häufige Fragen zum Thema Rauchwarnmelder

Wir bieten Ihnen neben dem Kerngeschäft Heiz- und Hausnebenkostenabrechnung auch die Möglichkeit, Ihre Liegenschaften mit Rauchwarnmeldern auszurüsten. Dabei übernehmen wir gerne auch die jährliche Wartung für die lebensrettenden Geräte. Ihr Fachberater oder Ihre Fachberaterin kann Ihnen hier verschiedene Varianten anbieten.

Anschaffungs- und Wartungskosten

Die Anschaffungskosten (auch Mietkosten) sind nicht umlagefähig auf die Betriebskosten. Zumindest gibt es bisher keinen entsprechenden Zusatz in der Betriebskostenverordnung. Die Ausstattung gilt als Modernisierungsmaßnahme, eine Erhöhung der jährlichen Nettokaltmiete gemäß BGB ist mit bis zu 11% der Modernisierungskosten möglich.

Die konkrete Umlagefähigkeit der anfallenden Kosten ergibt sich aus dem Wohnraum-Mietvertrag in Verbindung mit der Betriebskostenverordnung. Die Miete von Rauchwarnmelder ist lt. LG Magdeburg mit einem Urteil vom 27.09.2011 (1 S 171/11 (051)) eine umlagefähige Position. Das LG Hagen ist hier anderer Auffassung: Die Kosten für die Anmietung von Rauchwarnmeldern sind nicht als sonstige Betriebskosten auf die Mieter umlegbar, weil die Anmietung an die Stelle der nicht umlagefähigen Anschaffung tritt (LG Hagen, Urteil v. 4.3.2016, 1 S 198/15). Das BGH hat über so einen Fall bislang nicht entschieden, es steht hierzu auch noch nichts in der Betriebskostenverordnung.

Die jährlichen Wartungskosten können als „Sonstige Betriebskosten“ auf den Mieter umgelegt werden. Das gilt auch ohne qualifizierte Umlagevereinbarung im Mietvertrag, wenn die Wohnung nach Vertragsabschluss ausgestattet wurde.